| |
Allgemeine Information |
Angaben zur Identifikation |
| Signatur: | I.A.5104. |
| Signatur Archivplan: | I.A.5104. |
| Titel: | Urkunde I.A.5104. |
| Entstehungszeitraum: | 21.12.1603 |
| Stufe: | Dokument |
|
Kontext |
| Vertragspartner 1: | Christiner, Hans |
| Untervogt zu Seebach |
| Vertragspartner 2: | Hug Tuggener, Hans |
| Untervogt zu Riesbach |
|
Dokumentspezifische Merkmale |
| Sprache: | Deutsch |
|
Angaben zu Inhalt und Struktur |
| Inhalt: | Hans Christiner, Untervogt zu Seebach, verkauft Hans Hug Tuggener, Untervogt zu Riesbach ein Haus mit Hofstatt und der Hälfte der Scheune zu Flün in Riesbach mit dazugehörigem Wegrecht, ein Viertel der Trotte, welche unter dem Haus von Hans Heinrich und Frydli Hännsler liegen, zwei Juchart Reben in Flün, die eine mit dem Namen Lange Fach, ein Juchart Reben mit Ausgelände auf der Rüti, ein halbes Juchart Reben in Niederfelden, die Wiese Rumbelswiese und drei Kammern Reben oben dran, ein Wiesenstück mit Krautgarten vor dem Hof, ein Mannwerk Wiesen im Riet, ein Hanfpünt von der Grösse eines Vierlings Feld im krummen Acker, ein Juchart Acker und Ausgelände in Witellikon, fünf Vierling Acker beim Balgrist und das Nutzungsrecht im Zolliker Wald, mit allem was dazugehört, wie er es von seinem verstorbenen Schwager geerbt hat. Dieses Gut ist belastet mit jährlich einem Mütt Grundzins auf der Müssegg auf einer Juchert Reben auf der Rüti, ein Viertel Kernen Zins für den Einsiedlerhof und zwei Hühner für Oetenbach auf dem Acker am Balgrist und auf dem anliegenden Land der Hännsler. Von diesem Bodenzins übernimmt der Käufer ein Viertel und die Hännsler drei Viertel. Zudem sind noch 12 Pfund und 10 Schilling für Frau Usteri in Zürich und 11 ½ Batzen an das Spital zu zahlen. Weiter bestehen, ausser dem Zehnten, keine Belastungen. Der Kaufpreis beträgt 2250 Gulden Zürcher Währung, wovon 139 Gulden und 15 Schilling am Hauptgut abgezogen werden. 750 Gulden sind direkt zu bezahlen, während 600 Gulden Hauptgut mit einem Gültbrief versichert werden. Von den restlichen 760 Gulden und 24 Schilling sind in den nächsten drei Jahren jeweils auf den St. Thomastag (21. Dezember) 200 Gulden zu bezahlen. Der Restbetrag von 160 Gulden und 24 Schillinge wird zur Hälfte in bar und zur anderen Hälfte mit Schuldbriefen beglichen, welche in den nächsten sechs Jahren in bar abgelöst werden sollen. Besiegelt von Jacob Spräng, Zürcher Stadtrat und der Obervogt zu Schwammendingen am 21.Dezember 1603. |
|
Zugangs- und Benutzungsbedingungen |
| Material Urkunde: | Pergament |
| Anzahl Siegel: | 0 |
| Siegel: | Siegel von Jakob Spreng, Obervogt zu Schwamendingen, fehlt. |
|
| |
Benutzung |
| Erforderliche Bewilligung: | Keine |
| Physische Benützbarkeit: | Uneingeschränkt |
| Zugänglichkeit: | gemäss gesetzlichen Vorgaben |
| |
URL für diese Verz.-Einheit |
| URL: | https://amsquery.stadt-zuerich.ch/detail.aspx?ID=706964 |
| |