III.F. Pfrundhaus St. Jakob. Kopialbücher, Amtsordnungen, Urbare, Rechnungen, Akten, 1221-1798 (Bestand)

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Identifikation

Ref. code:III.F.
Ref. code AP:III.F.
Title:Pfrundhaus St. Jakob. Kopialbücher, Amtsordnungen, Urbare, Rechnungen, Akten
Creation date(s):1221 - 1798
Level:Bestand
Anzahl Bände:243
Running meters:6.80

Kontext

Name der Provenienzstelle:Pfrundhaus St. Jakob
Verwaltungsgeschichte/Biographische Angaben:Der Pfrundhausfonds entstand möglicherweise schon im 12. Jahrhundert. Bei der St. Jakobskapelle entstand ein Pfleghaus (Siechenhaus). Dieses wird 1221 erstmals erwähnt und war eine Stiftung der Brüder "de Platea" (I.A.12.) an die Äbtissin des Fraumünsters zugunsten des Hauses St. Jakob.
Neben den Feldsiechen (isolierten Leprösen, Sondersiechen) nahm das Haus St. Jakob seit 1518 auch alte Gebrechliche auf, die z. T. ihr Vermögen einbrachten. Von 1667 an war das Haus St. Jakob ausschliesslich Pfrundanstalt - und zwar bis 1842. Die Leprösen wurden in die Spanweid gewiesen. Das Vermögen der Verstorbenen fiel dem Pfrundhaus zu. Seit 1778 war die Aufnahme ausschliesslich für Stadtbürgerinnen und Stadtbürger bestimmt. Für die wirtschaftlichen Belange sorgte ein Pfleger (belegt seit 1273). Neubau eines Pfrundhauses 1838/39 beschlossen. 1840/42 war das Pfrundhaus St. Leohnard für 40 Gratispfründner und 20 Kostgänger auf der Kurtine zwischen Leonhards- und Kronenbollwerk errichtet worden. Die Pfründnerinnen und Pfründner zogen ins neue Pfrundhaus um. Die Gebäude von St. Jakob wurden privatisiert, die Kapelle profaniert und 1903 abgebrochen.
1803 wurde das Pfrundhaus zu St. Jakob mit seinen Einnahmen zur Verpfründung alter unvermögender Bürger und Bürgerinnen der Stadt Zürich zu Eigentum übergeben.
 

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Permission required:Keine
Physical Usability:Uneingeschränkt
Accessibility:Öffentlich
 

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